Die Ostarbeiterinnen bei AEG

Zwangsarbeit war ein typischer Bestandteil der faschistischen Herrschaft.
Insbesondere für die Kriegswirtschaft wurden zunehmend Arbeitskräfte benötigt.
Hinzu kam die erklärte Absicht der Vernichtung von politischen und rassischen Feinden durch Schwerstarbeit bei unzureichender Ernährung.
Allein in Mülheim existierten bis zum Kriegsende bis zu
55 Zwangsarbeitslager.
Während 1943 und 1945 gab es einen Bestand von ca. 10 000 Zwangsarbeitern, insgesamt sind wohl 40 000 Zwangsarbeiter in Mülheim gewesen, von denen in unserer Stadt 407 zu Tode kamen.
Die hier fotografierten Ostarbeiterinnen waren zwangsrekrutierte Frauen aus der Ukraine, die bei der AEG-Fabrik in Mülheim arbeiten mußten. Mindestens eine der Frauen ist dabei umgekommen und heute auf dem alten Friedhof an der Dimbeck im Massengrab der Ostarbeiter begraben

 


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